Der Sternenhimmel im April 2009

02/04/2009

Im Monat April heißt es für den Sternenfreund, sich ein wenig zu gedulden. Die Tage sind wieder länger geworden, die Sommerzeit hat den Einbruch der Nacht noch eine Stunde „nach hinten“ gerückt. Da braucht es schon ein wenig Ausdauer, um den tiefschwarzen Himmel zu beobachten. Belohnt wird man dafür aber allemal!

Mond: Am 09. April haben wir Vollmond, am 25. des Monats ist schließlich Neumond.

Planeten: Merkur kann man ab dem 8. April am Horizont beobachten.
Venus ist am Morgen tief im Osten sichtbar.
Mars ist ab Monatsende tief im Osten zu sehen.
Jupiter ist ebenso wie Mars am Morgenhimmel zu sehen.
Saturn ist weiterhin hoch im Süden wunderbar beobachtbar.
Uranus und Neptun sind nicht sichtbar.

Sternbilder:
Hoch im Süden ist das Sternbild des Löwen anzutreffen. Ihm folgt das Sternbild Jungfrau. Die drei sehr hellen Sternen Regulus im Löwen, Arktur im Bootes und Spica in der Jungfrau bilden das so genannte Frühlingsdreieck.
Senkrecht über unseren Köpfen hat der Große Bär den Himmel erobert. Verlängert man seine Deichsel gegen Südosten, kommt man übrigens zum hellen Stern Arkur.
Unter dem Löwen und der Jungfrau kriecht im Süden die Wasserschlange über den Himmel. Dabei handelt sich es allerdings um ein schwach leuchtendes, schwer zu findendes Sternbild.

Besondere Himmelsobjekte:
Vom 16. bis zum 25. April wird der Sternschnuppenstrom der Lyriden aktiv, deren Meteore dem Sternbild Leier zu entströmen scheinen.
Im letzten Monatsdrittel treten die ersten schnellen Eta-Aquariden auf, die ihr Maximum am 5. Mai erreichen werden.
Ab dem 14. April sind die Alpha-Bootiden, die ihr Maximum im August erreichen, sichtbar.